Wissen wächst, wenn es geteilt wird. Wir nutzen diesen Effekt. Durch Vernetzung und Kommunikation erreichen wir die maximale Ausschöpfung technologischer Potentiale: echte Wissenseffizienz.

Wissen wächst, wenn es geteilt wird. Wir nutzen diesen Effekt. Durch Vernetzung und Kommunikation erreichen wir die maximale Ausschöpfung technologischer Potentiale: echte Wissenseffizienz.
Immer bedeutender wird in der Wissensgesellschaft die Rolle des individuellen und kollektiven Wissens und seiner Organisation. Es reicht für uns als Unternehmen nicht mehr, nur Produkte anzubieten. Der entscheidende Vorsprung besteht in aktivem Wissens- und Kompetenzmanagement. Wir pflegen unser Wissenspotential, weil wir wissen, dass es unser größtes Kapital ist. Es ermöglicht uns, konstruktiv mit kommenden Entwicklungen umzugehen.
Wir verwenden dabei Funktionsmechanismen komplexer Systeme und machen uns Wirkprinzipien der Evolution zunutze. Unser Wissen ist lernfähig. Es veraltet nicht, weil es lebt und wächst. Und weil wir den Mut haben, uns selbst zu verändern und zu wandeln.
Als Charles Darwin Mitte des 19. Jahrhunderts seine Theorie der Evolution veröffentlichte, war dies eine Revolution nicht nur für die Biologie. Seine Theorie beschrieb die Veränderung und Anpassung der Lebewesen durch die natürliche Auslese über Generationen hinweg: Überlebensfördernde Merkmale setzen sich durch, was zur Ausdifferenzierung der einzelnen Arten führt. So kann die Tier- und Pflanzenwelt immer wieder mit Wandlungsfähigkeit und Anpassungsvermögen auf Veränderungen der Umweltbedingungen reagieren. Die Evolution ist eine Art prozessorientiertes Qualitätsmanagement der Natur.
Jenseits der Biologie beschreibt der Begriff „Evolution“ ein Optimierungsverfahren: Alles was funktioniert, ist gut und bleibt erhalten. Was nicht gut funktioniert, wird verbessert. Eine einmal bewährte Lösung ist nicht statisch, sondern muss sich immer wieder aufs Neue Bewährungsproben unterziehen und anpassen. Durch diese Rückkopplungsprozesse ist es möglich, auf Veränderungen der äußeren Bedingungen adäquat zu reagieren.
Das Internet gibt uns heute die Möglichkeit, evolutionäre Entwicklungen gewissermaßen im Zeitraffer abzubilden, indem die Auslese von der zeitlichen Vertikalen in die Horizontale verlagert wird. Anpassungs- und Optimierungsprozesse, die in der Natur Jahrtausende brauchen, um sich im Genpool einer Art zu manifestieren, können jetzt im weltweiten Netz durch den synchronen Zugriff vieler Menschen beschleunigt ablaufen.
Unsere Vorgehensweise geht über das rein Evolutionäre hinaus, sie ist gefilterte Evolution: Wir greifen zielgerichtet in das Geschehen ein und klammern zwischenzeitliche Rück- und Seitenschritte aus. Denn im Gegensatz zur Evolution (die ja kein konkretes Ziel verfolgt, nicht einmal das des Überlebens), haben wir sehr wohl ein Ziel: eine bestmöglich funktionierende Lösung. Um die einmal erreichte Qualität unserer Lösungen also zu jedem Zeitpunkt abzusichern, lassen wir nur Verbesserungen und Fortschritte zu. Wir nutzen die evolutionären Effekte der Entwickler-Gemeinde, verwenden davon aber nur, was unsere Lösungen auch tatsächlich weiter bringt.
Die effiziente Nutzung dieser Mechanismen führt uns zu einer Vorgehensweise, die sowohl prozess- wie ergebnisorientiert ist.